Spurengas-Lecksuche mit Formiergas

Lecksuchmethoden gibt es viele... Die zuverlässigste heißt Formiergas!

Das schnelle und sichere Aufspüren von Undichtigkeiten im Kälte­mittel­kreis­lauf zählt zu den größten Herausforderungen bei der Wartung und Reparatur von Fahrzeug-Klimaanlagen.

Zwar gibt es vielerlei Verfahren wie z. B. elektronische Kältemittellecksucher, UV-Additiv, oder auch Stickstoff und Lecksuchspray.

Jedoch weisen alle erhebliche Nachteile auf: Beispielsweise kann die Lecksuche nur bei befüllter Klimaanlage durchgeführt werden, kleinere Lecks werden nur sehr unzuverlässig oder gar nicht aufgespürt, oder das Lecksuchsystem reagiert auf Fremdga

Zuverlässiger und effizienter ist hier die Spurengaslecksuche mit Formiergas.

 

In der Industrie zur Überprüfung der Dichtheit von Kühlgeräten und Klimaanlagen seit Jahren erfolgreich eingesetzt, eignet sich das Verfahren auch hervorragend im Kfz-Bereich.

Die Vorteile der Spurengaslecksuche mit Formiergas:
  • Die Prüfung erfolgt mit realistischen Druckverhältnissen in der Klimaanlage
  • Formiergas ist kostengünstiger als Kältemittel oder Kontrastmittel
  • Das Formiergas bindet eventuell vorhandene Feuchtigkeitsreste in der Anlage
  • Der Indikator Wasserstoff ist leichter als Luft und steigt direkt nach oben - dies erleichtert die Lecksuche
  • Während der Suche tritt kein umweltschädliches Kältemittel aus

Sicher im Ergebnis. Einfach im Handling.

 

Zur Lecksuche wird das Formiergas, bestehend aus 95 % Stickstoff und 5 % Wasserstoff, mit einem Druckbereich von etwa 5 – 7 bar in die leere Klimaanlage gefüllt. Der Wasserstoffanteil dient hierbei als Spurengas. Mit Hilfe eines elektronischen Lecksuchers werden anschließend die Leckagen exakt lokalisiert. Denn dieser reagiert ausschließlich auf Wasserstoff und lässt sich durch mögliche Hintergrundfaktoren wie z. B. Benzindämpfe nicht stören.

Wasserstoffmoleküle sind die kleinsten in der Natur vorkommenden Teilchen und treten schon an minimalsten Leckagen aus.

Folglich lassen sich mit Formiergas selbst sehr kleine Undichtigkeiten aufspüren.

Da Wasserstoff leichter ist als Luft, steigen die Wasserstoffmoleküle nach oben. Die Klimaleitungen können dadurch wesentlich bequemer von oben überprüft werden.

Positiver „Nebeneffekt“: Formiergas ist nicht giftig, nicht ätzend, nicht umweltschädlich, nicht korrosiv und entsprechend der internationalen Norm ISO 10156 nicht entzündlich. Somit bestehen beim Einsatz dieses Gasgemisches keine Sicherheitsrisiken.

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